Werkstätten
Der Blick über den Tellerrand
Den Kurs wechseln - neue Wege gehen - Zukunft fair teilen
Als weltweite Kirche Verantwortung für Mensch und Natur nehmen
2009 ist zum Jahr der weltweiten "Zivilisationskrise" geworden: Klimaverhandlungen, die Finanz- und Wirtschaftskrise, Engpässe bei der Nahrungsmittelerzeugung und die Suche nach zukünftigen Energieträgern zeigen an, dass die bisherige Lebens- und Wirtschaftsweise nicht nachhaltig ist. "Weil die Naturgrenzen nicht abzuschaffen sind, kommt das herrschende Modell von Entwicklung an sein Ende" behauptet die Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt". Diese Einsicht bestätigt auch die im Sommer 2009 veröffentlichte Denkschrift der EKD "Umkehr zum Leben- Nachhaltige Entwicklung im Zeichen des Klimawandels.
Wie kann das weltweite ökumenische Miteinander zukunftsorientierte Impulse in die Gesellschaften und international für Umdenkungsprozesse geben? Können Kirchen Wegbereiter für die Erhaltung der Biosphäre, eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen und ein faires Teilen von Gütern sein? Welche Kirchengemeinden sind Lernorte für tragfähige Lebens- und Konsumweisen? Können Partnerschaften mit Kirchen in Übersee uns dabei helfen, zu überdenken, was wirklich nötig ist? Wie können Kirchen weltweit Einfluss auf Rahmenbedingungen nehmen, die zukünftigen Generationen gute Lebensbedingungen bieten?
Eindruck von den Tischdecken der Werkstatt
Dokumentation der Werkstatt
Learning by looking
Ökumene, die inspiriert
Der Begriff "best praxis" hat sich in der englischsprachigen Welt besonders in den Kirchen ausgebreitet. In der Kirche von England gibt es viele neue Projekte und missionarische Initiativen im multireligiösen und kirchenfernen Umfeld in Städten und ländlichen Regionen.
Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter setzen sich mit kreativen und originellen Ideen dafür ein, dass Kirchen gefüllt und Gemeinden lebendig bleiben. Die Meißen Ökumene zwischen der Kirche von England und der Evangelischen Kirche in Deutschland hat bewirkt, dass auf vielen Ebenen zwischen Gemeinden, Kirchenkreisen, Landeskirchen, Diözesen und Universitäten ein reger Austausch geschieht, der für Überraschungen gut ist und missionarische Aktivitäten bereichert.
Eindruck von den Tischdecken der Werkstatt
Dokumentation der Werkstatt
Vom Fremdling zum Hausgenossen
Migrantengemeinden gehören zu uns
Zehntausende evangelischer Christen aus Afrika und Asien feiern Gottesdienst in unserer Nähe aber nicht mit uns zusammen. In unseren Städten haben sich Hunderte von Gemeinden fremder Sprache und Herkunft gebildet. Was wissen wir darüber? Aus Ländern, wo die Kirche lebendig ist und wächst, kommen Christen zu uns. Was können wir von ihnen lernen?
Im Einwanderungsland Deutschland wachsen die Migrantengemeinden. Wie können sie Teil unserer Zukunft werden?
Eindruck von den Tischdecken der Werkstatt

