Andachten anders
Der Freitag startete mit "Andachten Anders". Sie fanden an vielen Orten in Kassel statt und wurden in unterschiedlichen Formen gestaltet. Sie wurden vorbereitet und gestaltet in Zusammenarbeit von Mitarbeiter/innen aus Kasseler Gemeinden und Teilnehmer/innen der Zukunftswerkstatt. Die unten genannten Mitwirkenden ohne Ortsangabe kommen aus Kassel.
Im Hintergrund stand der Gedanke, dass in einer Andacht »nichts anderes [darin] geschehe, als dass unser lieber Herr selbst mit uns rede durch sein heiliges Wort und wir wiederum mit ihm reden durch Gebet und Lobgesang«, wie es Martin Luther in seiner Predigt in der Schlosskirche zu Torgau 1544 formuliert hat. So sollte während
der Zukunftswerkstatt auch deutlich werden, dass im Reformprozess Grenzen überschritten werden; Grenzen, die durch festgelegte Orte, festgelegte Formen und bestimmte Zielgruppen gezogen werden.
Drei Kriterien waren bei der Auswahl der »Andachten Anders« von besonderem Gewicht: Sie sollten missionarisch sein, gut übertragen werden können auf andere Orte und Gegebenheiten und sie sollten - nicht zuletzt - innovativ sein.
Das Spektrum der "Andachten anders" war weit gefasst von der virtuellen Andacht im Netz über eine Andacht im Polizeipräsidium ganz dicht am Unheil der Welt zwischen Mordkommission und Sittendezernat sowie eine Andacht in der Schalterhalle einer Bank beim großen Geld. Weitere besondere Orte waren der ICE-Bahnhof, auf dem Reisende und Passanten in die Andacht einbezogen wurden, und ein Kino, in dem der Dialog mit den Welten auf der Leinwand von den weichen Polstern im Kinosaal aus geführt wurde.
Die einzelnen Andachten werden nach Orten sortiert vorgestellt.
- Im Kino, Museum oder Theater
- Unterwegs
- Bei Unternehmen
- In Institutionen
- An Orten der Hilfe und Solidarität
- Im virtuellen Raum
- In Kirchen
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Filme: Andachten anders
Gottesdienste an ungewöhnlichen Orten
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Fotostrecke: Andachten anders
Gottesdienst an ungewöhnlichen Orten

